Commodities: aktuell 198 Jobs.Die neuste Jobanzeige wurde geschaltet am 19 Dez 14

Commodities

Hier finden Sie sämtliche Stellenangebote aus dem Rohstoff-Sektor, die auf Englisch als Commodities bezeichnet werden. Es kann sich um Stellen bei Investmentbanken sowie bei Commodities-Handelshäusern handeln, von denen eine Vielzahl in der Schweiz angesiedelt sind – besonders in Genf und in Zug.

Wie mit Rohstoffen Geld verdient wird

Der Überbegriff „Commodities“ umfasst eine breite Auswahl unterschiedlicher handelbarer Produkte. Dazu zählen Kohle, Metalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse – die sogenannten „Soft Commodities“; Gas und Strom, erneuerbare Energien und Emissionsrechte sowie Rohöl und Mineralölprodukte. Eine weitere Rohstoffklasse stellen Industriemetalle wie Kupfer und Aluminium sowie Edelmetalle wie Gold dar.

Häufig produzieren, lagern oder vertreiben Rohstoff-Handelshäuser ihre Güter selbst, weshalb sie auch ganz unterschiedliche Profile beschäftigen. Wir konzentrieren uns hier auf die Finanzberufe, die in Bezug zu den Handelsaktivitäten stehen, z. B. Commodities Broker-Stellen.

Der Hauptaugenmerk der Commodities-Handelshäuser liegt auf dem physischen Handel mit Rohstoffen. Investmentbanken befassen sich hingegen größtenteils mit der Emission und dem Handel von Rohstoff-Derivaten. Derivative Produkte wie „over-the-counter“ (OTC) Derivate oder Commodity Futures stellen eine wichtige Möglichkeit für Landwirtschaft und Industrie dar, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Welche Jobs der Rohstoffsektor anbietet

Trotz dieser grundlegenden Unterschiede fallen Stellen im Bereich Commodities generell in die folgenden Kategorien:

Trading: Commodities-Trader spezialisieren sich auf ein bestimmtes Fachgebiet – also eine der genannten Rohstoffkategorien. Ihre Funktion besteht in der Verwaltung eines Handelsportfolios im Auftrag ihrer Firma oder ihres Kunden. Dabei kaufen oder verkaufen sie Rohstoffe oder Rohstoff-Derivate. Sie führen auch regelmäßig Marktanalysen und Research durch, auf denen ihre Trading-Entscheidungen basieren, und es wird von ihnen erwartet, sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige Sicht auf den Markt zu nehmen. Trader, die mit den physischen Produkten arbeiten, müssen sich auch Fragen wie Transport, Lagerung und Lagerbeständen stellen sowie der der Aufgabe, das Preisrisiko mithilfe von Termingeschäften und Derivaten zu verringern.

Sales: Vertriebsmitarbeiter werden oft von Investmentbanken angeheuert. Bei den Kunden kann es sich um Rohstoffproduzenten handeln, die Derivate zur Steuerung ihrer Preisrisiken benötigen, oder um industrielle Abnehmer. Sales-Mitarbeiter im Rohstoff-Sektor benötigen gute analytische Fähigkeiten und müssen sich stets über die neuesten Entwicklungen auf den Rohstoff-Märkten auf dem Laufenden halten, damit sie den Kunden ihre Begründungen für Trading-Entscheidungen und -Strategien erklären können. Dabei obliegt es Sales-Mitarbeitern z.B. Verkaufspräsentationen für Kunden zu erstellen.

Strukturierung: Diese Funktion erfordert ein hohes Maß an statistischer Analyse und mathematischen Kenntnissen. In Junior-Positionen stellen die meisten Banken ausschließlich Absolventen mit einem Abschluss in einem mathematischen ausgerichteten Fach ein wie z.B. Physik. Wie der Name schon sagt, involviert ein Structuring-Beruf die Schaffung von strukturierten Rohstoff-Derivaten für Kunden sowie die Durchführung statistischer Analysen zur Verfolgung ihrer Performance. Ein Beispiel hierfür sind z.B. Commodities Baskets. Je nach dem Unternehmen zählt zur Strukturierung ggf. auch die Schaffung maßgeschneiderter Lösungen für Großkunden.