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Private Equity / VC

Hier finden Sie sämtliche Stellen aus den Bereichen Private Equity und Venture Capital, wobei die Angebote von Analysten (Trainees) bis hin zu Direktor-Posten reichen.

Bei Private-Equity-Fonds handelt es sich um alternative Anlagevehikel, die in Unternehmen investieren, die nicht an der Börse notiert sind. Es gibt zwei breite Kategorien beim Private-Equity-Recruiting: Venture-Capital-Fonds und Buy-out-Fonds. Venture-Capital-Fonds investieren üblicherweise in einen von drei Industriesektoren: IT, Telekommunikationen und Life Sciences. Anders als Buy-out-Fonds, die oft nur ein einziges Mal in ein Unternehmen investieren, nehmen Venture-Capital-Fonds oft an mehreren Finanzierungsrunden teil. Zum Beispiel investieren „Seed-Investoren“ zum Zeitpunkt der Gründung eines Unternehmens, während „Late-Stage“-Investoren ihre Investition kurz vor dem Börsengang eines Unternehmens tätigen.

Während Venture Capital-Fonds riskantere Investitionen in junge Unternehmen oder Startups tätigen, legen Buy-out-Fonds ihr Geld fast ausschließlich in etablierten Unternehmen an. Sie verwenden auch Schulden zur Finanzierung eines Teils der Transaktion, investieren mehr Geld als Venture Capitalists und haben üblicherweise die Kontrolle über das Unternehmen, in das sie investieren – während ein Venture Capital-Fonds oft nur einen Teil besitzt.

Es gibt verschiedene Arten von Buy-out-Transaktionen. Dazu zählen:

 

MBOs – Management-Buy-outs. Hier entscheidet sich ein Managementteam, das bereits ein bestimmtes Unternehmen leitet, zum Kauf des Unternehmens von seinen derzeitigen Eigentümern.

 

MBIs – Management-Buy-ins. Hier kauft ein Managementteam eines anderen Unternehmens einen Rivalen im selben Sektor.

 

LBO – Leveraged-Buy-outs stützen sich auf Fremdkapital (d. h. sie sind kreditfinanziert). Leveraged-Buy-outs unterscheiden sich einfach durch die Tatsache, dass sie von den Buy-out-Firmen selbst – bzw. von Unternehmen, die einen Geschäftsbereich verkaufen wollen, – initiiert werden anstatt von einem Managementteam.

Buy-out-Fonds verwenden üblicherweise die Aktiva eines Unternehmens als Sicherheit für Kredite. Das bedeutet, dass Unternehmen, die bereits hoch verschuldet sind, im Allgemeinen für Private-Equity-Investoren unattraktiv sind und daher nicht oft Buy-out-Ziele sind.

Hat ein Buy-out-Fonds erst ein Unternehmen übernommen, kann er zusätzlich hohe Beträge aufnehmen, die dem Eigentum des Unternehmens abgesichert werden, und einen Teil dieses Gelds dazu verwenden, sich selbst eine Dividende zu zahlen, bevor er das Unternehmen an einen Trade-Buyer verkauft oder damit an die Börse geht.

Zu den Berufen bei Private Equity und Venture Capital zählen Analysten (Trainees), die finanzielle Modelle entwickeln und Berechnungen anstellen um herauszufinden, ob eine Investition sich lohnt; Principals, die eine Schlüsselrolle bei der Beurteilung spielen, ob ein Deal durchgeführt werden soll, und die den Prozess steuern, falls der Deal stattfindet, und Partner, die den Fonds leiten, neue Investitionsmöglichkeiten suchen und Kontakt mit den Investoren pflegen. Derartige Fonds beschäftigen auch Personal in den Bereichen Investor Relations und Operations.