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Risk Management

Hier finden Sie sämtliche Stellenangebote aus dem Risk Management bei Investmentbanken, Asset Managern, Hedgefonds und anderen Finanzdienstleistern. Wie die Finanzkrise gezeigt hat, kann der Finanzdienstleistungssektor äußerst risikobehaftet sein. Ohne Risk Management-Experten, die anderen Bankern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, können ganze Banken untergehen.

Experten im Risk-Sektor arbeiten eng mit den Technologie-, Operations-, Audit-, Compliance- und anderen Kontrollfunktionen einer Bank zusammen. Risk-Management-Berufe teilen sich generell in verschiedene Bereiche auf, wobei die grundlegendsten Marktrisiko, Kreditrisiko und operatives Risiko sind.

Marktrisiko ist das Risiko, dass ein ganzes Portfolio gehandelter Finanzprodukte (z. B. Aktien, Anleihen oder Rohstoffe) aufgrund von äußeren Ereignissen gleichzeitig an Wert verliert, z. B. aufgrund von steigenden Ölpreisen oder Terroranschlägen. Die vier herkömmlichsten Marktrisikofaktoren sind Aktienpreise, Zinssätze, Devisenkurse und Rohstoffpreise.

Marktrisikoexperten erstellen Risikopreise und -modelle in verschiedenen Anlagevehikeln, darunter Derivate (Forwards, Futures, Optionen, Swaps). Sie müssen klar mit Tradern kommunizieren und dem Frontoffice Risikobewertungen bereitstellen.

Unter Kreditrisiko wird die Gefahr eines Zahlungsausfalls verstanden. Beim Kreditrisiko geht es um die Minderung des Risikos, indem Kreditanträge und Kreditprüfungen erstellt werden, die dem Unternehmen unabhängige Bewertungen über die Kreditwürdigkeit potenzieller und bestehender Kreditnehmer verschaffen.

Bei Kreditrisikoberufen geht es um die Zusammenarbeit mit dem Lending-Team, um sicherzustellen, dass Kreditanträge oder -verlängerungen sowohl entsprechend der internen Kreditpolitik der Firma als auch den örtlichen Gesetzen vergeben oder abgelehnt werden. Die meisten Kreditgeber verwenden ihre eigenen Kredit-Scorecards, um Kunden entsprechend ihrem Risiko zu bewerten. Faktoren wie Unternehmenserfahrung, Managementerfahrung, Qualität der Aktiva sowie Fremdkapital und Liquiditätsgrad werden ebenfalls einbezogen.

Operative Risiken bedeuten das Risiko, dass der Bank aufgrund von internen Faktoren wie Systemausfällen oder finanziellem Fehlverhalten Schäden oder Verluste entstehen können. Die Aufgaben im Bereich operatives Risiko umfassen die Durchführung von genauen „front-to-back“ Prüfungen von Geschäftsprozessen und Berichterstattung an die Unternehmensleitung.

Berufe im operativen Risiko erfordern die Durchführung von Risiko-Selbsteinschätzungen durch Unternehmenseinheiten, Verbreitung von Informationen über die Risikopolitik des Unternehmens und die Identifizierung und Berichterstattung über den Eskalationsweg von Risikobelangen. Sie arbeiten auch mit internen und externen Audit-Abteilungen und Regulatoren zusammen.

Viele Experten im Bereich Risk verfügen über Qualifikationen, die darauf ausgerichtet sind, ihr Wissen, ihre Berufschancen, ihren professionellen Ruf und ihr Gehalt zu verbessern. Zum Beispiel wird der Titel Financial Risk Manager (FRM) der Global Association of Risk Professionals an Personen verliehen, die zwei Prüfungen bestehen und über mindestens zwei Jahre einschlägiger Berufserfahrung verfügen.

Die Qualifikation der Professional Risk Managers’ International Association (PRM) wird Finanzrisikomanagern verliehen, die vier Prüfungen zu Finanztheorie, Finanzinstrumenten und -märkten, mathematischen Grundlagen der Risikomessung und anderes absolvieren.