Bank für Bank: Was Vice Presidents in London einstreichen

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Bank für Bank: Was Vice Presidents in London einstreichen

Trotz Brexits übt London auf junge deutschsprachige Investmentbanker immer noch eine magische Anziehungskraft aus. Doch was verdienen Vice Presidents mit fünf und mehr Jahren Berufserfahrung aus der Investment Banking Division in der britischen Hauptstadt überhaupt? Dazu gehören das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A), Aktien- und Anleiheemissionen (ECM, DCM). Laut einer neuen Studie der Londoner Personalberatung Arkesden können Vice Presidents je nach Adresse zwischen 249.000 Pfund (289.000 Euro) bis 338.000 Pfund (392.000 Euro) verdienen.

Demnach zahlt die US-Investmentbank JP Morgan durchgehend am besten, während die britische Barclays am geizigsten ist.

Laut Arkesden erhalten die Vice Presidents bei der Bank of America durchgehend ein Grundgehalt von 150.000 Pfund (174.000 Euro). Dagegen steigen die Boni im Laufe der Jahre an. Bei der US-Bank lagen die Boni auf Vorjahresniveau – vielleicht etwas darunter.

Die Gehälter scheinen bei Barclays unter denen der anderen Investmentbanken zu liegen. Arkesden zufolge fallen auch die variablen Vergütungen geringer aus. Während die Vice Presidents in ihrem ersten Jahr etwas mehr kassierten, waren es im zweiten und dritten etwas weniger.

Die Gehälter der Citi liegen auf ähnlichem Niveau wie bei der Bank of America – bei etwa 150.000 Pfund (174.000 Euro). Ebenso steigen die Boni im Laufe der Zeit an. Laut Arkesden sollen die Boni gegenüber dem Vorjahr leicht zugelegt haben.

Auch bei der Credit Suisse ähneln die Grundgehälter denen der Bank of America und Citi. Die Bank zahlt durchgehend 150.000 Pfund (174.000 Euro). Auch der Bonus steigt sukzessiv an.

Anders als die US-Banken klettern die Gehälter bei der Deutschen Bank von 140.000 auf 170.000 Pfund (162.000 auf 197.000 Euro). Umgekehrt steigen die Boni langsamer an. Die Boni sollen leicht unter dem Vorjahr liegen.

Arkesden zufolge hat Goldman Sachs die Grundgehälter im vergangenen Jahr abgesenkt, weshalb auch die Gesamtvergütungen nachgaben. Goldman Sachs wollte dies nicht kommentieren.

Bei JP Morgan beginnen Vice Presidents mit einem Grundgehalt von 140.000 Pfund (162.000 Euro), das im zweiten Jahr auf 155.000 Pfund (180.000 Euro) ansteigt. Die Boni liegen etwas über Vorjahresniveau.  

Mit 170.000 Pfund (197.00 Euro) liegen Grundgehälter der Vice Presidents von Morgan Stanley deutlich über denen der anderen Banken. Dummerweise fallen die Boni entsprechend geringer aus. Unterdessen hat die durchschnittliche Gesamtvergütung leicht zugelegt.

Mit 135.000 Pfund (157.000 Euro) im ersten Jahr fallen die Grundgehälter bei der UBS niedrig aus. Dagegen steigen die Boni kontinuierlich an. Insgesamt haben die Vice Presidents der Schweizer Großbank in den ersten beiden Jahren mehr als im Vorjahr verdient und weniger im dritten Jahr.

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