Bei Jefferies in Paris werden Stellen geschaffen, bei Houlihan Lokey in Frankfurt wird gespart

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Bei Jefferies in Paris werden Stellen geschaffen, bei Houlihan Lokey in Frankfurt wird gespart

Die unabhängige Investmentbank Jefferies, die sich ihren Mitarbeitern gegenüber großzügig zeigt und allen weltweit über Thanksgiving vier Tage frei gibt, scheint in Paris Stellen zu schaffen. So wird etwa Nicolas Lemetre, bisher Head of Real Money Sales bei Citi in Paris, ins Unternehmen wechseln. Und auch Junior-Investmentbanker werden bei Jefferies gesucht – vor Kurzem stieg beispielsweise Gwendoline Machagne, vormals bei BNP Paribas, als Associate ein.

Während bei Jefferies in Paris Stellen geschaffen werden, werden sie bei Houlihan Lokey gestrichen – und dann doch wieder neu besetzt.

Laut verschiedenen Quellen war Houlihan Lokey, der als Spezialist für M & A und Restrukturierung gilt, in den letzten Monaten in Frankfurt abgereist. Zum Beispiel hat Steffen Leckert - ein Geschäftsführer, der im Januar 2018 von Lincoln International in das Unternehmen eingetreten ist. Giuseppe Iozzolino - ein Vizepräsident, der seit zehn Jahren bei der Bank ist - das Unternehmen freundschaftlich verlassen. Carsten Forderer ging auf eigenen Wunsch und wechselte zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der mit einem Gesamtvolumen von 600 Milliarden Euro die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auffangen soll. Ebenfalls zum WSF gewechselt sind Bettina Vogel, vormals Director bei Lazard, und Marco Minnerup, der zuvor als Managing Director bei Houlihan Lokey tätig war. 

Houlihan Lokey wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Im Sommer war Andreas Dombret, zuvor Mitglied des Vorstands der Deutsche Bundesbank, als Senior Advisor ins Unternehmen gekommen.

Headhuntern in Paris zufolge werden in Frankreich zunehmend Leute gesucht. „Vor allem M&A-Banker sind seit Monaten sehr begehrt – amerikanische, europäische und französische Groß- und Boutique-Banken sind auf der Jagd nach den besten Köpfen“, so Stephane Rambosson, CEO bei Vici Advisory. „Das liegt zum einen am Brexit, zum anderen an einem starken Auftragsvolumen, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland.“

Claude Calmon von der Personalvermittlungsgesellschaft Calmon Partners in Paris sagt, Private Equity Fonds und Boutiques seien aktuell sehr aktiv auf Personalsuche.

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