Gehälter von Junior-Bankern bei Goldman Sachs jetzt die höchsten der Branche

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Gehälter von Junior-Bankern bei Goldman Sachs jetzt die höchsten der Branche

Goldman Sachs ist eingeknickt. Wie weitflächig berichtet wird, hat Bank die Gehälter für ihre Nachwuchskräfte erhöht und folgt damit nun doch dem Weg, den fast sämtliche anderen Banken in den letzten Monaten eingeschlagen haben.

Wie das untenstehende Schaubild zeigt, schraubt Goldman Sachs die Gehälter nicht nur auf den neuen Branchenstandard von 100.000 US-Dollar für First-Year-Analysts im Investmentbanking hoch, sondern geht noch einen Schritt weiter und bezahlt 110.000 US-Dollar.

Damit liegt Goldman Sachs nun zusammen mit der Bank of America und der vergleichsweise wenig bekannten Boutique William Blair an der Spitze der Gehaltsrangliste. Die niedrigen Einstiegsgehälter bei Goldman Sachs scheinen der Vergangenheit anzugehören.

Auch die Gehälter für Second-Year-Analysts hat Goldman Sachs auf das branchenübliche Niveau angehoben, die Gehälter für Associates wurden auf 150.000 US-Dollar festgelegt. Für ein Associate-Gehalt scheint das nicht besonders üppig zu sein, doch man sollte sich in Erinnerung rufen, dass es sich bei den Goldman-Sachs-Associates meist einfach um Third-Year-Analysten handelt.

Im Gegensatz zu Citi, Barclays und der Bank of America scheint Goldman Sachs die Gehälter für seine Vice Presidents (VPs) nicht angehoben zu haben. Dass die VPs des Unternehmens nun erleben, dass das Gehaltsgefälle zwischen ihnen und den Analysten damit weiter erodiert, könnte zum Problem werden.

Die Analysten von Goldman Sachs sollen in den nächsten Wochen ihre August-Boni erhalten. Bislang hatte man angedeutet, dass man die Gehälter konstant halten und stattdessen die Boni anheben wolle (ein Goldman-Sachs-Insider sagte der Financial Times, dass eine Gehaltserhöhung lediglich geldgierige Youngster anlocken würde). Die Befürchtung ist nun, dass die Boni aufgrund der Gehaltserhöhung stagnieren könnten. Zur Frage, ob eine rückwirkende Gehaltserhöhung geplant sei, wollte sich Goldman Sachs nicht äußern.

Während mittlerweile fast alle Banken ihre Einstiegsgehälter aufgestockt haben (die Credit Suisse hat sich zu möglichen Erhöhungen nicht geäußert), liegt der Ball jetzt bei den Boutique-Banken, die bisher am besten bezahlt haben. Es steht zu erwarten, dass die Gehälter für Junior-Banker dort in nächster Zeit noch weiter steigen könnten.

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