Deutsche Bank befördert Associates ein Jahr früher zu VPs

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Deutsche Bank befördert Associates ein Jahr früher zu VPs

Die Deutsche Bank hat den Beförderungszyklus in ihrer Investmentbanking-Sparte verändert – und nicht alle sind darüber glücklich.

Dem Vernehmen nach soll die Beförderung vom Associate zum Vice President schneller kommen, solange die Associates einen bestimmten Leistungsstandard erfüllen.

Die Bank wollte sich auf Anfrage zu den Neuerungen nicht äußern. Diese betreffen lediglich das Origination- und das Beratungsgeschäft und sind wohl in den letzten Wochen kommuniziert worden.

Im vorherigen System waren Junioren bei der Deutschen Bank normalerweise 4,5 Jahre lang Associates und wurden dann zum VP befördert – nur in Ausnahmefällen erfolgte der Aufstieg zum VP schon im dritten Jahr. Im neuen System können nun alle Associates im dritten und vierten Jahr, die den Anforderungen entsprechen, zum VP befördert werden. Viele Deutsche-Bank-Associates könnten darum ein Jahr früher als bisher befördert werden.

Die Neuerung soll bei den Associates der Deutschen Bank begrüßt worden sein, die nun in der Hierarchie schneller nach oben klettern. Bei den aktuellen VPs, die erst nach 4,5 Jahren befördert worden sind, kommt die Entscheidung dagegen weniger gut an – sie klagen, von den Neu-Beförderten an den Rand gedrängt zu werden.

Der beschleunigte Beförderungszyklus der Deutschen Bank könnte sich hilfreich erweisen, um im branchenweiten Kampf um Nachwuchstalente Neueinsteiger zu gewinnen. Die Headhunter von Arkesden hatten vor einiger Zeit erklärt, dass die Deutsche Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley eine Reihe an Fourth-Year-Associates hätten, während andere Banken Associates bereits nach drei Jahren zum VP befördern. Mit den Neuerungen fällt die Deutsche Bank nun in eine Riege mit Barclays, UBS und Bank of America, die Beschäftigte laut Arkesden innerhalb von 5,5 statt 6,5 Jahren vom Analysten zum Associate befördern.

Zum Vice President aufzusteigen ist deswegen relevant, weil der Jobtitel nicht nur deutlich mehr Gehalt bedeutet, sondern auch ein höheres Bonuspotential mit sich bringt. Die Deutsche Bank zahlt ihren VPs Gehälter von bis zu 250.000 Dollar, ihren Associates nur maximal 175.000 Dollar. Neu-beförderte Associates bei der Bank haben unlängst eine Gehaltserhöhung bekommen, VPs hingegen offenbar nicht – und auch das löst in einigen Ecken Unmut aus.

Contact: sbutcher@efinancialcareers.com in the first instance. Whatsapp/Signal/Telegram also available (Telegram: @SarahButcher)

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