So sollte sich dein Gehalt als Banker zwischen Anfang 20 und Mitte 30 entwickeln

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So sollte sich dein Gehalt als Banker zwischen Anfang 20 und Mitte 30 entwickeln

Gehälter im Banking sind ein heißes Thema. Wall Street Oasis hat einen eigenen Thread in dem Finanzleute prahlen – oder sich beschweren – über das, was sie seit der Uni jedes Jahr insgesamt verdienen. Es gibt welche, die 11 Jahre nach dem Uniabschluss die Marke von einer Million im Jahr überschritten haben und andere, deren magerer Zuwachs sie dazu bringt, in Großbuchstaben zu schreiben: „NOT HAPPY“.

Anhand des 2022 Investment Banking Compensation Reports des Personaldienstleisters Dartmouth Partners hat eFinancialCareers prognostiziert, was man als Arbeitnehmer bei einer Top-Tier-Investmentbank in der Londoner City verdienen kann, wenn man die Karrierestufen vom Analysten zum Associate und weiter zum Vice President mühelos erklimmt. Das Schaubild unten geht davon aus, dass die meisten Einsteiger mit 23 von der Uni kommen und ins Arbeitsleben starten (hier eingerechnet sind vier Jahre Undergrad-Studium oder ein Jahr Auszeit vor Studienbeginn) und dass der Arbeitnehmer bei jeder Beförderungsrunde berücksichtigt wird.

Das Schaubild unten zeigt, dass die Gesamtvergütung für Analysten im Alter zwischen 23 und 25 Jahren langsam ansteigt, von 80.000 Pfund (108.000 Dollar) auf 120.000 Pfund (162.000 Dollar), dann aber rapide nach oben geht, sobald man Associate ist.

Der Rückgang bei 26 Jahren hat damit zu tun, dass bei manchen Banken die Position eines Associates im ersten Jahr von der Verantwortung her eher einem 25-jährigen Third-Year-Analysten entspricht. Das gleiche gilt für den Rückgang bei 32 Jahren: Manche Banken haben „Fifth-Year-Asscoiate“-Positionen für 31-jährige, die von der Seniorität her einem 33-jährigen Second-Year-Vice President entsprechen.

Zwar kann man auch im Investmentbanking mit der Zeit ordentlich Geld machen, doch der gängigere Karriereweg zum Top-Verdienst ist ein Wechsel zu einer Boutique oder einer unabhängigen Investmentbank, zu einem Private-Equity-Fonds oder einem Hedgefonds. Das kann zu einer weniger konsistenten Gehaltsentwicklung und extremen Einkommenssprüngen führen. Eine neue Private-Equity-Gehaltsumfrage von Heidrick & Struggles gibt an, dass VPs in mittelgroßen Private-Equity-Fonds bis zu 410.000 Dollar als Barvergütung und knapp 3 Millionen Dollar als Carried Interest erhalten. Angesichts dessen, dass auch sie vermutlich erst Mitte 30 sind (auch wenn sie 40 sein dürften, wenn der Carried Interest ausbezahlt wird) und sie in der Theorie weniger arbeiten als VPs bei Banken, läuft es nicht schlecht für sie.

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