Geleaktes Dokument zeigt: JPMorgan wählt Praktikant:innen nach ganz bestimmten Kriterien aus
Viele Studierende träumen von einem Praktikum bei JPMorgan – nur wenige schaffen es. Wenn du zu den 99 Prozent gehörst, deren Bewerbung abgelehnt wurde, warst du möglicherweise einfach nicht der „richtige fit“. Zumindest in Europa scheint das zu bedeuten: Du hast kein wirtschaftsnahes Fach studiert oder sprichst nicht die richtigen Sprachen – etwa Albanisch zusätzlich zu Englisch.
JPMorgan selbst äußert sich nicht, doch eine durchgesickerte Präsentationsfolie, die an die Praktikant:innen der 2024er Kohorte in Europa gerichtet war, legt nahe: Die Bank bevorzugt einen ganz bestimmten Typ Bewerber:in.
1. Fachrichtung zählt – vor allem, wenn sie finance-relevant ist
Studierst du englische Literatur? Leider schlechte Karten. JPMorgan bevorzugt klar wirtschaftsnahe Studiengänge.
2. Sprachen – wer mehr als nur Englisch spricht, punktet
Englisch ist selbstverständlich – doch wer zusätzlich eine wichtige europäische Sprache beherrscht, hat bei JPMorgan deutlich bessere Chancen.
3. Universitäten – lieber europäisch als britisch
Auch bei der Hochschulwahl zeigt sich eine klare Präferenz. JPMorgan rekrutiert bevorzugt von Top-Unis in in Kontinentaleuropa. Ganz vorn: St. Gallen, Bocconi und HEC Paris. Britische Universitäten wie Durham fehlen komplett. Selbst die LSE stellte nur vier Praktikant:innen.
Fazit:
Der ideale JPMorgan-Praktikant in Europa kommt von einer renommierten kontinentaleuropäischen Hochschule, studiert ein wirtschaftsnahes Fach und spricht neben Englisch Französisch, Deutsch oder Italienisch. Wer diesem Profil entspricht, wird genommen.
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