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Zukunft gestalten: Wie zeb mit agilen Methoden Prozesse optimiert und 900 Menschen inspiriert

Prozesse neu denken, Potenziale erschließen: Einblicke ins Beratungsgeschäft von zeb Consulting

zeb Consulting gehört zu den führenden Beratungshäusern Europas. 1.100 Mitarbeitende in elf Ländern stehen für Strategie-, Management- und IT-Consulting in der Finanzdienstleistungsbranche. Wie sieht der Projektalltag bei zeb Consulting aus? Wir haben nachgefragt: Partner Christoph Wienert und Consultant Svea Tigges teilen Einblicke in ihren Arbeitsalltag zwischen Prozessoptimierung und Organisationsentwicklung und verraten, wie man es schafft, 900 Menschen für ein Change-Projekt zu begeistern.

Hier gibt es einen Überblick zu den Karrieremöglichkeiten bei zeb Consulting.

Infoboxen:

Svea Tigges studierte BWL in Münster und Maastricht und kam während des Studiums als Praktikantin zu zeb Consulting. Seit Januar 2023 ist sie als Consultant bei zeb tätig und arbeitet am Standort Münster. Tigges ist Mitglied der Practice Group Tabularaza, die spezialisiert ist auf die Transformation von Arbeit und Organisationen, Trends, Innovationen und das Entwickeln von neuen Geschäftsmodellen. Die Arbeitsschwerpunkte von Tigges sind agile Transformation und Organisationsentwicklung.

Christoph Wienert hat eine Ausbildung zum Bankkaufmann in einer Sparkasse gemacht, arbeitete in mehreren Sparkassen und hat parallel studiert. zeb Consulting lernte er aus Kundenperspektive kennen, während er bei der Sparkasse Lübeck tätig war. 2015 entschied er sich für den Wechsel aus dem Banking in die Beratung und ging zu zeb Consulting. Wienert sammelte über die Jahre umfangreiche Erfahrung in unterschiedlichsten Beratungsprojekten und gilt als Experte für operative Exzellenz in Regionalbanken. 2023 wurde er zum Partner ernannt. Er arbeitet am Standort Hamburg.

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Christoph Wienert

Interview:

Ihr arbeitet aktuell auf dem Projekt „Zukunft Kredit Jetzt“. Worum geht es hier?

Christoph Wienert: Es geht um das Kreditgeschäft bei einer großen Sparkasse im Raum Norddeutschland. Als zeb Consulting helfen wir dem Kunden dabei, die gesamten Prozesse neu aufzustellen. Es ist ein wirklich großes Vorhaben – und es geht um nichts weniger als die Frage, wie 900 Menschen in Zukunft arbeiten. 

Wie geht zeb Consulting hier konkret vor?

Svea Tigges: Am Anfang steht immer erst eine große Bestandaufnahme. Wir wollen verstehen, wie die Prozesse aktuell laufen, wer wann wie beteiligt ist, und wie Zuständigkeiten, Rollen und Verantwortlichkeiten verteilt sind. Wichtig ist uns, hier ein ganzheitliches Bild zu erhalten. Wir haben über 40 Interviews geführt und dabei nicht nur die unmittelbar im Prozess Arbeitenden befragt, sondern auch Diejenigen, die den Prozess organisieren und bereitstellen. Zudem haben wir auch mal die Kunden gefragt, was ihnen wichtig ist und welche Erfahrungen sie bisher mit der Bank gemacht haben.  

Christoph Wienert: Nach rund fünf Monaten war unsere Analyse abgeschlossen. Wir wussten, wo der Schuh drückt, und konnten uns daran machen, Schwerpunkte zu identifizieren und in die Konzeption zu gehen.

Den Arbeitsprozess von 900 Beteiligten neu aufzustellen, klingt nach einer Mammutaufgabe…

Svea Tigges: …genau so ist es. Das Projekt ist vielschichtig und komplex – aber genau das macht es auch so spannend! Es geht um die Frage, wie das Kreditgeschäft der Zukunft aussehen kann, an welchen Stellen wir stärker als bisher digitalisieren können oder was wie beim Kunden ankommt. Es geht aber auch darum, wie Führung stattfindet – und inwiefern sich ein aktuell vorherrschendes Führungsverständnis vielleicht ändern muss. Und schließlich stellt sich die Frage, wie die Organisation auf die neuen Prozesse reagiert. Als zeb Consulting begleiten wir bei einem solchen Change-Projekt nicht nur die Prozessoptimierung, sondern auch die Organisationsentwicklung.

Christoph Wienert: Wichtig ist uns, maximale Transparenz zu schaffen, Abweichungen zum gewollten Prozess zu tracken und so die Grundlage für eine kontinuierliche Prozessverbesserung zu legen. Wir bauen eine gemeinsame Nulllinie auf, inklusive einem Backlog, das dann sukzessive abgearbeitet wird – aber ehrlichweise, wenn alle ein Interesse daran haben, immer besser zu werden, niemals leer wird.

Veränderungen im Arbeitsalltag sind nicht immer willkommen. Wie sorgt Ihr dafür, dass neue Prozesse auch angenommen werden?

Christoph Wienert: Unser Ansatz ist sehr partizipativ. Wir nutzen viele Elemente aus der Scrum-Logik, arbeiten also in Sprints und machen Reviews und Retros. Es wird in interdisziplinär besetzten Teams gearbeitet, also in Teams, die sich aus unterschiedlichen Abteilungen zusammensetzen. Jeder kann und muss mitgestalten – den so genannten „not-invented-here-Effekt“ können wir dadurch vermeiden. 

Svea Tigges: Wir kombinieren in unserer Beratungsarbeit agile und Wasserfall-Methoden. Das heißt: Wir strukturieren das gesamte Projekt und verteilen Aufgaben. Inhaltlich geben wir Ideen vor und bilden Teams, diese zu bearbeiten und konkret umsetzungsreif auszugestalten.  Dadurch haben die  Teams die Autonomie, selbst Lösungen zu entwickeln. 

Was tut Ihr in Sachen Change Management?

Svea Tigges: Hier gibt es eine ganze Reihe an Maßnahmen, etwa große, firmenweite Informationsveranstaltungen und eine Vielzahl an Trainings. Wir wollen beispielsweise Führungskräfte dazu befähigen, ihre Mitarbeitenden optimal auf ihre künftigen Rollen vorzubereiten. 

Christoph Wienert: Entscheidend für die Akzeptanz von Neuerungen ist es aber tatsächlich, die Leute einzubinden – also genau das, was wir durch unser agiles Arbeiten tun. Wir sind überzeugt, dass die direkt Beteiligten bestens dazu in der Lage sind, Probleme selbst zu lösen. Unser Job ist es dann, den Horizont weiter zu machen und zu zeigen, dass Dinge auch anders gehen. Wir holen die Leute raus aus dem „Erfahrungsgefängnis“. Nur weil etwas „schon immer so“ gemacht wurde, heißt es nicht, dass es nicht auch anders geht – zum Beispiel effizienter oder digitaler. Platt gesagt: Der Poller steht da, aber man kann ihn auch umfahren – das geht!

Wie sieht Euer Projektalltag aus?

Christoph Wienert: Unser konstantes Projektteam besteht aus rund 30 Menschen – aber in der Spitze arbeiten wir mit bis zu 100 Menschen. Auf Seiten von zeb Consulting sind acht Leute beteiligt – und zwar quer durch alle Karrierestufen, von Praktikant:in bis Partner:in, von Expert:innen fürs Kreditgeschäft bis zu Change-Fachleuten. Je nach Projektphase arbeiten wir vor Ort beim Kunden oder remote. Alle drei Monate treffen wir uns zu einem Team-Event.

Was macht das Arbeiten bei zeb Consulting aus?

Svea Tigges: zeb Consulting arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Unternehmensberatung eng mit Kunden aus der Banken- und Versicherungsbranche an Projekten unterschiedlichster Art zusammen. Durch unsere Spezialisierung auf die Banken- und Versicherungsbranche agieren wir als Expert:innen und beraten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Aktivierung sowie Bindung ihrer eigenen Kunden über die Befähigung und Stärkung der Mitarbeitenden bis hin zur Entwicklung erfolgreicher Produkte und deren Vertrieb. 

Christoph Wienert: Insbesondere bei den Themen Strategy & Organization, Finance & Risk sowie IT Consulting verfügen wir über eine hohe Expertise. Durch die Gründung weiterer Tochterunternehmen und Projektgruppen haben wir unser Beratungsportfolio in den letzten Jahren weiter ausgebaut. 

Svea Tigges: Was das Arbeiten bei zeb Consulting besonders macht, sind die Menschen: Ich bin hier umgeben von klugen, inspirierenden Köpfen. Und ich kann auch als Berufsanfängerin direkt Verantwortung übernehmen. Schon als Praktikantin war ich von Tag Eins an fester Bestandteil des Teams. Kurz: Ich habe hier wirklich viel Gestaltungsspielraum.

Christoph Wienert: Ich bin seit fast zehn Jahren bei zeb Consulting und trotzdem ist kein Tag wie der andere. Ich habe die Möglichkeit, unterschiedlichste Unternehmen und deren Kulturen kennenzulernen, kann meine Expertise stetig ausbauen und Führungsverantwortung übernehmen – diese Kombination ist einfach einmalig. 

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Svea Tigges

Infobox

Entwicklungsmöglichkeiten bei zeb Consulting

zeb versteht sich als „Home for Talents“. Das Unternehmen schafft eine Umgebung, in der Fähigkeiten und Kompetenzen voll entfaltet und weiterentwickelt werden können. Eine Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt bei der Vertiefung des eigenen Wissens und trägt dazu bei, dass neue Fähigkeiten erlernt werden. Darüber hinaus gibt es bei zeb klare Karrierewege, die es ermöglichen, innerhalb des Unternehmens zu wachsen. 

Abhängig von der bereits gesammelten Berufserfahrung ist ein Einstieg als Consultant, Senior Consultant, Manager:in oder Senior Manager:in möglich. Je nach Senioritätslevel unterscheidet sich der Arbeitsalltag in der Intensität der folgenden vier Bereiche: Projektarbeit, Führungsverantwortung, Innovationsthemen und Kundenmanagement. Mit steigender Berufserfahrung nimmt die klassische Projektarbeit ab, während Führungsverantwortung sowie Kundenmanagement zunimmt.

Interesse geweckt? Dann gibt es hier noch mehr spannende Insights zum Projektgeschäft bei zeb.

 

 

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