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Brexit oder nicht: Goldman Sachs heuert weiter in Frankfurt an

Foto: Getty Images

Auch wenn der Brexit womöglich bis Halloween verschoben wird, stellt Goldman Sachs weiter in Frankfurt an. Laut Insidern hat die US-Investmentbank kürzlich einen Equity Derivative Sales-Experten von der HypoVereinsbank in München abgeworben.

Demnach soll Suhil Krishan im Equity Derivative Solutions-Geschäft von Goldman Sachs im Sommer anfangen, welches von Tobias Lindemann geleitet wird. Zwar ist das Eintrittsdatum noch unklar, vermutlich wird Krishan allerdings rund um den August starten.

Sowohl Goldman Sachs als auch Krishan wollten sich zu dem Wechsel nicht äußern. Noch scheint Krishan bei der HypoVereinsbank angestellt zu sein. Bei Goldman wird er sich vornehmlich um Aktienderivate und systematische Tradingstrategien für Pensionsfonds und Asset Manager in Deutschland und Österreich kümmern.

Von Goldman Sachs werden voraussichtlich im Zuge des Brexits 400 bis 500 Stellen von London nach Kontinentaleuropa verlagert werden, wobei der Hub mit Goldman Sachs Europe SE in Frankfurt angesiedelt ist. Unterdessen ist Goldman Sachs nicht die einzige amerikanische Bank, die ihren Vertrieb in Aktienderivate stärkt. Auch JP Morgan hat kürzlich in Paris eingestellt.

Obgleich in Frankfurt angeheuert wird, steuert Goldman Sachs ihr Europageschäft mit Aktienderivaten weiterhin von London aus. Laut einem Insider falle es schwer, einzelne Geschäftsbereiche von der zentralen Tradinglösung in London abzukoppeln. So berichtet das Team von Lindemann weiter an Arun Dhar in London.

 

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AUTORSarah Butcher Globale Redaktionsleiterin mit Sitz

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