Krisenbanken zahlen einfach besser: Trost für Deutsche Banker?

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Krisenbanken zahlen einfach besser: Trost für Deutsche Banker?

Foto: Getty Images

In der vergangenen Woche haben wir nachgerechnet, wie die Deutsche Bank die Bezahlung ihrer Investmentbanker binnen Jahresfrist um 14 Prozent zurückgefahren hat. Doch es gibt auch Tröstliches zu berichten. Denn eine existenzbedrohende Krise bedeutet zwar stets einen empfindlichen Personalabbau, dennoch zählen einige der betroffenen Institute immer noch zu den besonders gut zahlenden Arbeitgebern in Deutschland.

Ein Beispiel stellt Portigon dar, wobei es sich um die Bad Bank der längst geschlossenen WestLB handelt. Zwar zählte Portigon im vergangenen Jahr nur noch 120 Mitarbeiter, doch jeder von ihnen strich laut dem Geschäftsbericht durchschnittlich brutto gut 135.000 Euro ein.

Kein Einzelfall, wie die Deutsche Pfandbriefbank beweist. Das Münchner Geldhaus ist aus der in der Finanzkrise zusammengebrochenen Hypo Real Estate hervorgegangen. Jeder der mittlerweile nur noch 750 Mitarbeiter verdiente im vergangenen Jahr gut 124.000 Euro. Bei der 2018 nach Riesenverlusten privatisierten HSH-Nordbank, die mittlerweile als Hamburg Commercial Bank firmiert, waren es immer noch gut 96.000 Euro.

Dagegen zeigten sich die 2018 besonders erfolgreichen Banken wenig spendabel. Obwohl beispielsweise ING in Deutschland und Österreich im vergangenen Jahr vor Steuern rund 1,3 Mrd. Euro verdiente, mussten sich die Beschäftigten mit einer Bruttogesamtvergütung von durchschnittlich gut 61.000 Euro begnügen.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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